Das Lang­zeit-EKG gehört zur Basis­dia­gnos­tik von Herzrhythmusstörungen.

Das kon­ven­tio­nel­le Lang­zeit-EKG läuft über 24 Stun­den, kann aber auch, je nach Indi­ka­ti­on auf bis zu 7 Tage, z.B. zur Erfas­sung mög­li­cher Epi­so­den von Vor­hof­flim­mern aus­ge­wei­tet werden.

Das Lang­zeit-EKG besteht aus einem klei­nen Käst­chen, wel­ches Sie am Gür­tel oder einem Band befes­ti­gen kön­nen und 3 Elek­tro­den, wel­che am Ober­kör­per an defi­nier­ten Stel­len befes­tigt wer­den. Sie kön­nen die Auf­zeich­nung kurz­zei­tig unter­bre­chen, die Elek­tro­den abklip­sen, um z.B. duschen zu gehen. Danach wer­den die Elek­tro­den wie­der ange­bracht und die Auf­zeich­nung läuft wei­ter. Zu die­sem Zweck erhal­ten Sie Ersatzelektroden.

Ins­ge­samt sind Sie durch die Lang­zeit-EKG-Auf­zeich­nung nicht kör­per­lich ein­ge­schränkt, Sie kön­nen Ihren nor­ma­len All­tags­ver­rich­tun­gen nach­ge­hen, was auch so gewünscht ist, um zum Bei­spiel auch belas­t­ung­ab­hän­gi­ge Rhyth­mus­stö­run­gen aufzuzeichnen.

Fer­ti­gen Sie ein Akti­vi­tä­ten­pro­to­koll über die Auf­zeich­nungs­dau­er an, in wel­chem Sie ver­mer­ken, was Sie gera­de getan haben (z.B. 10:00 bis 10:30 Uhr Jog­gen, 12:30 bis 13:00 Uhr Mittagsruhe).

Sie kön­nen durch einen Druck­knopf am Gerät sub­jek­ti­ve Ereig­nis­se von Rhyth­mus­stö­run­gen mar­kie­ren. Der Arzt kann dann bei der Aus­wer­tung gezielt nach­se­hen, ob zum ent­spre­chen­den Zeit­punkt eine Rhyth­mus­stö­rung vor­ge­le­gen hat.

Ballonkatheter/Stent Belas­tungs-EKG Echo­kar­dio­gra­phie Herz­ka­the­ter Kar­dio­ver­si­on Ruhe-EKG Stress­echo­kar­dio­gra­phie

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