Als Koronare Herzkrankheit (KHK) bezeichnet man eine Erkrankung der Herzkranzgefäße (Koronararterien), die den Herzmuskel mit Blut und Sauerstoff versorgen. Bei der KHK kommt es meist über einen längeren Zeitraum zu Ablagerungen an den Gefässwänden, welche die Funktion derselben stören und zu Gefässverengungen (Stenosen) führen. Dadurch kann die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels vermindert sein (Ischämie). Beim Patienten kann sich das als Brustenge (Angina pectoris) bemerkbar machen.

Bei der stabilen Angina pectoris kommt es zunächst unter Belastung zu einem Druck- und Engegefühl im Brustbereich („als ob jemand einen Reifen um den Brustkorb schnürt“), die Beschwerden können in Arme, Schulterblätter, den Unterkiefer oder aber auch den Oberbauch ausstrahlen und gehen nach Beendigung der körpelrichen Belastung wieder spontan zurück. Meist bringt die unter der Zunge verabreichte Gabe von Nitrospray prompte Besserung.

Die Behandlung der KHK umfasst neben den interventionellen und operativen Möglichkeiten (Herzkatheteruntersuchung, PTCA/Stentimplantation, Bypassoperation) vor allem die konsequente Behandlung der Risikofaktoren (Einstellung eines hohen Blutdrucks, optimale Führung eines Diabetes mellitus, das Aufgeben von Rauchen, regelmässige körperliche Betätigung, Bevorzugung einer mediterranen Kost, Einstellung der Blutfettwerte).

Gerade bei der KHK ist Ihre aktive Mitarbeit gefragt, um bei bestehendem Risikoprofil die Entstehung einer KHK zu verhindern bzw. bei bereits bestehenden Veränderungen der Herzkranzgefässe oder durchgemachtem Herzinfarkt ein Fortschreiten der Erkrankung bzw. neue Ereignisse zu verhindern.

Kardiologische Untersuchungs- und Behandlungsmethoden

Ballonkatheter/Stent Belastungs-EKG Echokardiographie Herzkatheter Kardioversion Langzeit-EKG Ruhe-EKG Stressechokardiographie

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